Modul 2: Wut im Familienalltag verstehen und sicher regulieren
In diesem Modul schauen wir den Ursprung von Wut im Familienalltag an: Was bringt dich (oder euch) immer wieder an den Punkt, an dem es „zu viel“ wird? Wir verbinden das mit schambasierter Identifikation (z. B. „Ich bin falsch“, „Ich bin nicht gut genug“) und damit, wie Bindungs- und Entwicklungstrauma das Nervensystem so prägen können, dass bestimmte Situationen sofort Alarm auslösen.
Du lernst, Wut nicht nur zu analysieren, sondern sie körperlich zu erkennen und zu halten: Wut fühlen, ohne sie zu ignorieren oder ungebremst an anderen auszulassen. Dafür zeigen wir konkrete, traumasensible Regulationsmöglichkeiten – für den Moment, für die Zeit danach und für langfristig mehr innere Stabilität. Ziel ist, dass Wut wieder zu einem Signal wird, das du nutzen kannst (Grenzen, Bedürfnisse, Überforderung) statt zu etwas, das Beziehungen verletzt.